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Rennen um die Playoffplätze

Im Rennen um den ersten Platz in der Basketball Bundesliga geht es eigentlich nicht so heiß her wie im unteren Bereich der Playoffkandidaten. Es ist eigentlich schon so gut wie sicher, dass Alba Berlin Meister der regulären Season wird, höchstens Ludwigsburg hätte noch theoretische Chancen am Ende auf Platz 1 zu stehen. Doch dann müssten die Ostdeutschen alle 3 noch ausstehenden Spiele verlieren, was wohl wirklich schwer sein wird, denn Braunschweig, Trier und Frankfurt warten noch. Das sind drei Teams, die keine Chancen mehr auf die Playoffs haben.

Doch es gibt Teams, die noch Chancen auf diese haben und die sich wirklich darum bemühen werden. Koste es was es wolle. Gefährlich kann es noch für die Artland Dragons werden, sowie für Oldenburg und Leverkusen, um den Topscorer der Liga, Power Forward Derrick Allen.

Doch für Leverkusen dürfte es auch am schwierigsten werden, denn es warten noch 2 harte Brocken auf die Westfalen. Ludwigsburg und Bamberg werden sie noch schlagen müssen, dazu noch ein Pflichtsieg gegen Nürnberg, den man auf alle Fälle einholen sollte, denn diese sind schon abgestiegen. Diesen Sonntag wird man um 16 Uhr gegen Ludwigsburg zeigen müssen, das man bereit ist. Point Guard Jeff Green ist grade erst zum MVP gewählt worden, SG Je’Kel Foster ist zum Newcomer des Jahres ernannt worden. Das Duo Green/Foster zählt mit zu den gefährlichsten der Liga, zusammen bringen sie 31,1 Punkte, 7,3 Rebounds, 7,7 Assists und 2,3 Steals pro Spiel.
Leverkusen wird dagegen wohl die beiden Guards John Goldsberry und Brandon Woudstra einsetzen.
Goldsberry ist wohl einer der besten Passgeber der Liga, er verzeichnet 4 Assists pro Spiel und lebt mehr vom Pass-first als vom Zug zum Korb, er füttert Derrick Allen regelrecht mit Pässen, wobei Brandon mehr der Spieler ist, der sein Spiel mit Würfen und dem Zug zum Korb ausschmückt. Dazu sind beide sehr gute Dreierschützen, beide haben eine 39% Trefferquote von jenseits der Dreierlinie.
Doch der Kader der EnBW ist tiefer besetzt, von der Qualität und auch von der Quantität. Hier geht der Sieg geht an Ludwigsburg.

Auch im letzten Spiel der Saison werden sie gegen die Brose Baskets Bamberg verlieren, gegen die Defense der Bauermänner haben sie keine Chance, ausser Bamberg sieht das Spiel als Testspiel und lässt die zweite Reihe ran.

Mit dem Sieg gegen Nürnberg wird man maximal 1-2 Siege ergattern können, um noch die Playoffs zu erreichen. Schauen wir aber mal was auf die beiden anderen Mitkonkurrenten wartet:

Die Artland Dragons Quakenbrück werden heute gegen Köln spielen, ein sehr schweres Spiel, denn Köln wird alles geben, um noch auf Platz 3 zu kommen, um den Eisbären Bremerhaven auszuweichen und auf eine Serie gegen Bonn hinzufiebern, ein deutlich leichterer Gegner. Man hat das Hinspiel gegen Köln in Köln zwar gewonnen, aber damals waren Immanuel McElroy, Aleksandar Nadjfeji und Ronny Burrell nicht mit dabei und Devin Green hat grade sein erstes (aber auch bestes) Spiel bestritten. Außerdem war die Stimmung im Kader von Rhein Energie bedrückt, denn der Sohn von Immanuel kämpfte um sein Leben.

Dragons Assistenz Trainer Rehberger sagt folgendes: „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir es am Sonntag mit dem Meister zu tun haben und die Kölner nicht umsonst auch in dieser Saison ein heißer Kandidat auf den Thron sind.“
Passende Worte. Man muss sich vor allem vor der Kölner Defensive fürchten, Fehler werden eiskalt ausgenutzt und mit Fastbreakpunkten bestraft. Die Offensive der Kölner lebt vor allem von der Schnelligkeit, selbst Center Marcin Gortat ist schnell. Und der Power Forward Burrell sowieso. Beide räumen unter den Brettern auch gerne mal auf.

Für Steals sind McErloy, der zwar im Angriff oft schwächelt, aber eine hervorragende Verteidigung zu bieten hat, und auch oft mal Distanzwürfe der Gegner blockt, und Green zuständig.

Köln besitzt einen zu tiefen Kader wenn alle Mann gesund sind, dagegen werden die Kleinstädter aus Niedersachsen nur wenig gegen tun können. Doch der Wille wird da sein.
Am nächsten Spieltag wird man gegen Ulm 2 wichtige Punkte holen müssen, man muss vor allem auf den 1,88 Meter kleinen Power Forward Jeff Gibbs aufpassen müssen, der Kraftbolzen ist einer der effektivsten Spieler der Liga und mit Jonathan Levy hat man noch einen gefährlichen Guard in ihren Reihen. Doch ihre Moral wird nicht mehr ganz so hoch sein, denn die Playoffs sind unerreichbar.
Das letzte Spiel von Quakenbrück lassen wir jetzt erstmal außen vor.

Oldenburg hat von allen drei Teams das wohl leichteste Restprogramm. Tübingen und die Eisbären wird man in den nächsten 2 Spieltagen schlagen wollen, ein richtig harter Brocken wie Bamberg oder Köln wartet nicht mehr.

Doch selbst Tübingen ist nicht zu unterschätzen, mit Rasko Katic hat man einen Top Bigman in den eigenen Reihen, der ganze 9,8 Rebounds pro Spiel abgreift, in dieser Kategorie führt er die Liga auf Platz 2 hinter Jeff Gibbs an, zudem macht er noch 13,3 Punkte pro Spiel. Doch Scorer ist ein anderer, Ajene Malaki Moye, der mit seinen 14,6 Punkten auf Platz 14 der Topscorerliste steht.
Die Eisbären Bremerhaven dürften da aber schon ein schwierigerer Brocken werden als Tübingen, das Team von Coach Sarunas Sakalauskas steht derzeit auf Platz 5 in der Tabelle, noch mit Chancen auf Platz 4, aber letztendlich wartet ein Spiel gegen Rhein Energie Köln.

Das letzte Spiel von Oldenburg ist ebenso das letzte von den Dragons. Am letzten Spieltag wird sich wohl entscheiden wer in die Playoffs bzw. wer den besten Platz haben wird. Bei einer Niederlage von den Quakenbrückern werden diese wohl raus sein, solange man gegen Köln heute verlieren sollte und Oldenburg und Leverkusen mindestens 1 Spiel gewinnen, hieße es das Aus für Quakenbrück

Doch sehr wahrscheinlich bleiben Quakenbrück und Oldenburg beide in auf Playoffplätzen, da ihr Schedule die besten sind und ich mal davon ausgehe, dass die Artländer Oldenburg und Ulm schlagen, am Ende eine Differenz von 38:30, Oldenburg gegen Tübingen und die Eisbären gewinnt und entweder eine 38:30 oder eine 36:32, wobei Leverkusen mit einer 36:28 und Niederlagen im direkten Vergleich scheitern wird.

April 21, 2007 Verfasst von Henning K. | BBL: Vorschau | | Noch keine Kommentare

Oden meldet sich zum Draft an

Na endlich. Lange wurde um seine Zukunft spekuliert, jetzt hat er den Schritt gemacht: Greg Oden hat sich zum kommenden NBA Draft angemeldet.

In der abgelaufenen Saison konnte er seine Buckeyes ins Finale der Final Four führen, wo man sich aber den Gators geschlagen gegen musste.

Greg Oden gilt als das Jahrhunderttalent, ebenso wie es damals bei LeBron James und Jermaine O’Neal der Fall gewesen war. Oden zählt ausserdem als sicherer No.1 Pick Kandidat, jedoch ist die Konkurrenz keine schlechte: Kevin Durant ist ebenfalls ein sehr guter, talentierter junger Spieler, der vergangene Saison mit seinen Longhorns allerdings nicht so weit kam wie Oden und seine Buckeyes.

Das Team, das den ersten Pick des Drafts (vorraussichltich Memphis) bekommt, muss sich also entscheinden. Brauchen sie eher einen Big Man, oder einen für die beiden Forward Positionen. Oden oder Durant?

April 21, 2007 Verfasst von Dennis K. | NBA: News, NCAA: News | | Noch keine Kommentare