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BBL News-Canack und Penny wieder im Training/Jenkins verlängert um 2 Jahre

-Einen wichtigen Schritt nach vorne für die nächste Saison haben die Verantwortlichen von Alba Berlin getroffen. Mit dem 26 Jahre altem Alba-Topscorer Julius Jenkins wurde der Vertrag um 2 Jahre verlängert. Der amerikanische Guard erzielte diese Saison in Berlin 15,1 Punkte, 2,9 Rebounds, 2,3 Assists und 1,3 Steals in 31 BBL-Spielen und stand damit auf Platz 8 der Scorerliste.
Julius Jenkins’ Worte zu der Verlängerung: „Ich mag Berlin und ALBA wirklich gern. Der Club wird sehr professionell geführt und ich verstehe mich gut mit allen, die hier arbeiten. Seitdem ich nach Berlin gekommen bin, läuft alles sehr gut für mich. Die Entscheidung für ALBA ist mir deshalb leicht gefallen. Jetzt freue ich mich auf die Playoffs und darüber, dass ich in Berlin bleibe.“
Auch Headcoach Henrik Rödl ist mit der Verlängerung sehr zufrieden. Nun versucht man den Meistertitel zu holen um nächstes Jahr Euroleague spielen zu können.

-Weitere gute Nachrichten für Berliner Fans: Kirk Penney und Nenad Canak steigen wieder in das Training ein nachdem sie wegen Problemen in der Leistengegend am 20.4 operiert worden sind. Sie sind jetzt allerdings wieder voll belastbar und haben Donnerstag Abend schon wieder mittrainiert.

Mai 19, 2007 Verfasst von Henning K. | BBL: News | | 2 Kommentare

Playoffs 2007

Es ist wieder soweit. Die Playoffs der Basketball Bundesliga fangen am 20.5, in genau 3 Tagen an. Mit dabei sind der Deutsche Meister Rhein Energie Köln, Alba Berlin und die Brose Baskets Bamberg, die mit neuem Trikotsponsor versuchen werden den Titel zu holen, sowie EnBW Ludwigsburg, Eisbären Bremerhaven, Telekom Baskets Bonn und Rekordchampion Bayer Giants Leverkusen. Als Favoriten gehen die 3 erst genannten in die Serien, der Rest versucht für Überraschungen gut zu sein, wie letztes Jahr Köln, wenige hatte damit gerechnet das die Rheinländer Meister werden würden.

Partie 1: Alba Berlin gegen Artland Dragons Quakenbrück.
Nachdem Berlin die Regulären Saison mit 28 siegen und 6 Niederlagen gewonnen hatte, besitzt man in den Playoffs jetzt das Heimrecht. Das kann bedeuten, dass die Quakenbrücker Fans nur 1 spiel zu sehen bekommen könnten, wobei das recht unwahrscheinlich ist.
Die Albatrosse besitzen den wohl stärksten und tief besetzen Kader in der BBL. Im Frontcourt kann man Ford, Owens, Boumtje-Boumtje und Koko Archibong bieten, im Backcourt spielen Avery, Herber, Greene, Jenkins, Penny, Canak und Simon. Eine Mannschaft die klasse Defense spielt, Wurfstark von der Dreierlinie und aus dem Post scoren kann.
Doch die Dragons haben einen der besten Spieler der Liga in ihren Reihen, Adam Hess, der vor seiner kleinen Verletzung die Liga in Sachen Punkten anführte. Unter den Brettern hat man mit Darius Hall ein Mauer, die auch Offensiv Akzente setzten kann, mit Chad Prewitt, Canar-Medley und Tomy-Lee Smith 3 weitere Postscorer. Auf den Flügeln und der 1 hat man mit Rivera, Jan Rohdewald und McIntosh Spieler die sehr Wurfstark sind und teilweise Spiele entscheiden können, wie zum beispiel Rohdewald beim Top 4 Turnier, wo er in einem Spiel 5/5 3ern traf.
Diese Serie kann sehr Spannend werden wenn Hess alles zeigt was er draufhat und der Quakenbrücker Backcourt Ford und Owens zumachen kann und man Jenkins stoppt. Trotzdem tippe ich auf ein 3:1 für Berlin.

Partie 2: EnBW Ludwigsburg vs Bayer Giants Leverkusen.
Auf Seiten der Ludwigsburger kann man den Wertvollsten Spieler der BBL vorweisen, Jerry Green. in Sachen Punkte und Vorlagen ist er ganz vorne mit dabei, sein Spiel zeugt von Intelligenz. An seiner Seite ist der Newcomer des Jahres 2007, Je’Kel Foster, Balldieb und Schütze auf der Shooting Guard Position im Schwabenland.
Auf den großen Positionen kann man bis auf Pavelas Cukinas nicht viel vorweisen, ganz anders hingegen Leverkusen. Mit Derrick Allen hat man den Topscorer aus der Bundesliga unter Vertrag. Weiter kann man unter den Brettern Veteran Nate Fox spielen lassen, und auf den kleinen Positionen ist man mit Woudstra, Top Aufabauspieler Goldsberry und Freshman Jerad Newson gut besetzt, dort kann man den Schwaben sicherlich Standhalten, auch weil die Deutsche Nachwuchshoffnung Gorden Geib langsam immer besser in Fahrt kommt.
Eine Partie die knapp ausgehen wird, mein Tipp 3:2 für die Ludwigsburger.

Partie 3: Rhein Energie Köln gegen Eisbären Bremerhaven.
Die wohl spannendste Serie der Vorrunde. Beide Spiele haben die Kölner diese Saison gegen die Norddeutschen verloren, und das auch nicht allzu knapp. Zudem besitzen die Eisbären den Heimvorteil, so stand man am Ende der Saison doch tatsächlich einen Platz vor Rhein Energie. Doch ich selber glaube nicht an einen Seriensieg der Bremerhavener, dafür ist der Kader er Kölner zu tief auf allen Positionen besetzt, was sich spätestens jetzt in den Playoffs auszeichnen wird.
Gortat und Grünheid werden starten, und man hat den Luxus Nadjfeji, Talts und Burrell von der Bank kommen zu lassen, im Notfall kann soagar noch Nachwuchstalent Tibor Pleiß auflaufen. Auf den Flügeln wird man McElroy und Devin Green starten lassen, dort werden Sljvancanin, Strasser und Schwethelm die Backups sein, auf dem Aufbau wird Meisterschütze Demond Mallet seine Runden drehen.
In acht muss man sich vor allem vor den Gefährlichen Schützen wie Jonusas nehmen, der wenn er einen guten tag hat manchmal um die 4-5 3er trifft, wie im letzten Spei gegen Köln. Mit Nick Jacobsen und Charles Wallace hat man 2 weitere Scorer + Schützen. Chubb und Guinn werden unter den Körben für Aufregung sorgen. Aber bei aller Ehre, ich bezweifel das man in dieser kompletten Saison 5 mal gegen Köln gewinnen kann, höchstens 4 mal. Und wenn alles rund läuft, steht am Ende vielleicht nur 1 Sieg auf dem Konto der Friesen. Mein geschätzter Ausgang: 3:2 für die Westfalen.

Partie 4: Brose Baskets Bamberg vs Telekom Baskets Bonn.
Eigentlich sollte diese Serie sicher sein – Bamberg sollte eigentlich haushoher Favorit sein, auch mit Chancen auf den Titel, doch es könnte zu einer Art Dallas Maveriks – Golden State Warriors werden. Man hat bei den Brose Baskets einen Super Kader, mit Jacobsen einen perfekten Scorer, mit Hamann einen super Defender und Nationalspieler, wie auch Garrett, mit Fenn und Ensminger 2 super Bigmen. Und warum verliert man dann 2 mal in dieser Saison gegen Bonn? Vielleicht falsche System ist dran schuld, alles läuft über Casey Jacobsen. Und mit Jason Gardner haben die Bonner einen Spieler der ihm gleichwertig ist. Doch Bauermann wird sich wohl eine neue Spielweise für diesen Gegner suchen. Zu empfehlen wäre ein Spiel über die Center, Fenn und Ensminger werden es gegen Bowler nicht allzu schwer haben, wobei Casey mit Gardner und Conley etwas mehr Schwierigkeiten kriegen könnte. Das Problem Gardner dürfte aber wohl von Hamann gelöst werden, er zählt nicht ohne Grund zu den Top-Verteidigern der Liga, und ist Starting Guard der Nationalmanschaft, der Spezialist für schwirige Aufgaben.
Mit neuem Trikotsponsor für die Playoffs werden die Bamberger die Hürde auf den Weg zum Titel wohl überspringen, durch einen 3:1 Sieg nach dem 4. Spiel.

Mai 17, 2007 Verfasst von Henning K. | BBL: Vorschau | | Noch keine Kommentare

Athen und Moskau heute im Finale

Es ist wieder so weit, das Final Four Turnier der Euroleague findet dieses Wochenende statt. Mit dabei sind Tau Ceramica, Panathinaikos Athen, CSKA Moskau und Unicaja. Gestern im Halbfinale konnten sich die Russen und Griechen von den Spaniern absetzten, die beiden werden morgen um 20.30 um den Titel spielen, um 17.30 wird Tau versuchen, den 3. Platz vor Unicaja zu holen.
Mit einem Sieg der Athener hatten gestern nicht viele gerechnet. Tau um Luis Scola und Tiago Splitter galt als Favorit, man hätte einen tieferen Kader und sei unter dem Korb stärker.

Doch das war wohl nichts. Das Spiel wurde mit 53:67 in den Sand gesetzt, eine enttäuschende Niederlage, aber verdient verloren. Grund? Nervosität, das ganze Spiel über. Es fing schon im ersten Viertel an, als man sehr dumm foulte, dem Gegner nach vielen Fehlpässen die Bälle überließ und die einfachen Korbleger nicht reinmachte. Der sonst so sichere Luis Scola hatte nach 7 Minuten schon 3 Turnover.
Auf Seiten der Griechen sah es aber nicht viel besser aus. Es gab zwar nicht so viele Turnover wie bei Tau, aber die einfachen Dinger konnte man trotzdem nicht machen, wenigstens traf man ein bisschen von außen. Es entwickelte sich aber zu einem schwachen Spiel. Nach dem 1. Viertel stand es grade mal 18-9.
Am Anfang des 2. Viertels geht es quasi da weiter wo man aufgehört hat. Die Ballverluste konnte man zwar reduzieren, aber getroffen wurde immer noch nicht. Dafür wurde gereboundet wie die Sau. Nach 5 Minuten im 2. Viertel hatten Peker und Scola schon 5 Rebounds, Scola 3 Offensive. Es wurde gekämpft wie man es selten sieht, aber qualitativ war es ein schwaches Spiel. Gegen Ende der ersten Halbzeit wird wenigstens ein bisschen mehr getroffen, Athen haut mehrere 3er rein. Ceramica kann aber nicht antworten, deren Postspiel ist katastrophal und von außen wird auch nichts getroffen, außerdem fangen die Ballverluste wieder an.
Zur Halbzeit steht es dann 35:21 für Panathinaikos, Topscorer zur Halbzeit sind Becirovic mit 11 Punkten (Pan) und Planinic mit 6 Punkten (Tau). Tau traf nur 1/9 3ern, Athen 6/12, dafür waren die Spanier reboundstärker, 20 Bretter hatte man zur Halbzeit, die Griechen hatten nur 11. Dafür hatten sie doppelt so wenige Ballverluste und waren im Abschluss sicherer.

Beginn der 2. Hälfte. Fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen verhindern ein schnelles Spiel, aber es wird immernoch, diesmal auf beiden Seiten, schlecht abgeschlossen. Nach 5 Minuten konnten beide Teams nur 6 Punkte erziehlen.
Scola, der sonst im Post ziemlich stark agiert, läuft sich fest und verlegt die Bälle oder verliert sie vorher. Es passierte sonst nicht viel aufregendes, außer das Splitter nach 9 Minuten in der ersten Halbzeit endlich wieder spielen darf. Warum er vorher nicht gespielt hat, ist mir ein Rätsel, er hatte zwar 2 Fouls, war aber nicht schlechter als der Rest des Teams.
Langsam kommen die Spanier wieder ran, ihnen fehlt aber der sichere Scorer, bzw überhaupt einer der den Ball fordert.
Am Ende steht es dann 44:35, da Tau durch eine gezielte Presse ein paar Punkte aufholen konnte.
Danach kommt die Show des Batiste. In der 2. Halbzeit hat er 3 Mörderdunks reingehauen, wenigstens etwas, das schön anzuschauen ist. Für Aufregung sorgten hingegen die Schiedsrichter mit sehr fragwürdigen Fouls in Richtung Tau.
Nach einem 6:0 Run der Athener sind die Fans in der Halle am ausflippen, wie man es von den Griechischen Fans kennt. Als Erdogan allerdings einen 3er zum 53:47 trifft, wird auf der anderen Seite gefeiert, die Ceramicafans sind kaum noch zu stoppen und glauben an den Sieg ihrer Manschaft. Doch als Luis Scola sein 5. Foul kassiert (wieder eine fragwürdige Entscheidung) gibt es kaum noch Hoffnungen, und als Vujanic einen 3er trifft ist es sogut wie aus, Tau lässt sich hängen und nimmt viele verzweifelte 3 Punkte Würfe.

Am Ende stand es dann 67:53 und damit steht Panathinaikos Athen im Finale gegen CSKA Moskau, die Unicaja mit 62:50 ins Spiel um Platz 3 schickten.
Topscorer des Athen Spiels waren Batiste, der eine hervorragende 2. Hälfte spielte, und Becirovic mit 15 Punkten, Top Rebounder war auch Batiste mit 12 Brettern.
Beim Moskau Spiel konnten Trajan Langdon und Carlos Cabezas mit je 13 Zählern die meisten Punkte erzihlen.

Morgen im Finale wird wie gesagt Moskau gegen Athen spielen, da Athen aber gestern so unterirdisch getroffen hat und Moskau relativ gute Quoten hatte, glaube ich, dass Moskau den Titel holen wird, und Tau gegen Unicaja sich Platz 3 sichert. Man kann beruhigt und nicht so nervös wie gestern in die Partie gehen und kann ungezwunegn Spielen, außerdem hat man einfach einen stärkeren Kader, vorallem im Frontcourt mit Splitter und Scola hat man Vorteile gegenüber seinen Landsmännern.

Mai 5, 2007 Verfasst von Henning K. | Euroleague | | 4 Kommentare

BBL News-Burrell erfolgreich operiert

-Nach seiner Verletzung am linken Außenmeniskus wurde der Power Forward der Rhein Energie Köln am Montagmorgen erfolgreich von Dr. med. Peter Schäferhoff in der MediaPark Klinik operiert.
Sportdirektor Stephan Baeck: „Wir werden versuchen, Ronnie so schnell wie möglich fit zu machen, bestenfalls zum Beginn der PlayOffs. Die Operation ist sehr gut verlaufen, das ist die Hauptsache. Ronnie hat sich bis zuletzt ganz in den Dienst der Mannschaft gestellt. Wir zollen ihm dafür größten Respekt und Dankbarkeit. Er hat sich in den letzten Wochen durch die Trainingseinheiten gekämpft, damit er uns auf der großen Position Entlastung geben konnte“.

-Thorsten Leibenath ist ab der nächsten Saison neuer Headcoach der Gießen 46ers. Der Wunschkandidat der Gießener hat letzte Saison den Schottischen Basketball Club Scottish Rocks erfolgreich trainiert und wagt nun den Schritt in die BBL (wobei die Liga in der er mit den Rocks war auch BBL -British Basketball League- hieß). 3 Jahre wird er nun voraussichtlich in der BBL mit den 46ers kämpfen, eine große Aufgabe für einen 32 jährigen.
Vor seiner Station in Brittanien war er schon als Assitentcoach bei den Avitos Gießen (hinterher Gießen 46ers) stationiert und gehört seit 2004 zum Trainerstab der A-Nationalmanschaft, als Scout für die Gegnerischen Teams.
Jens Gehlhaar, aus dem Management:
„Wir wünschen uns Kontinuität, wollen in Zukunft noch stärker als bislang geschehen auf den Nachwuchs setzen und die 46ers endgültig zu der Marke für junge, entwicklungsfähige deutsche Spieler machen. Thorsten (Leibenath) ist dafür die Idealbesetzung. Er ist ein überaus ehrgeiziger sowie konzeptionell und perspektivisch denkender Coach und damit genau der richtige Mann für unser Vorhaben, die Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern, dem für die ProA-Division qualifizierten TV LICH und der Talentschmiede des BBLZ Mittelhessen, weiter zu festigen und auszubauen. Wir haben die Arbeit, die Thorsten in Glasgow geleistet hat, sehr genau verfolgt. Er hat dort seine basketballerische Kompetenz und seine Führungsqualitäten unter Beweis gestellt und gezeigt, dass er ein Team zusammenstellen und über die Saison hinweg formen kann. Wir kennen Thorsten aus seiner Zeit in Gießen als einen überaus ehrgeizigen und zielstrebig arbeitenden Trainer, der von morgens bis abends für den Basketball lebt. Wir sind froh darüber, in ihm jemanden bekommen zu haben, der hier in der Region seit Jahren fest verwurzelt ist und mit dem Umfeld der 46ers bestens vertraut ist. Nun wird es um die Besetzung des Assistenztrainerpostens gehen. Gemeinsam mit Thorsten Leibenath wünschen wir uns, dass Gerald Wasshuber, der in dieser Saison bei uns eine erstklassige Arbeit abgeliefert hat, dieses Amt auch in der Zukunft weiter bekleiden wird. Wir werden nun umgehend Gespräche mit ihm aufnehmen“.
Wie man da schon heraus hört wird eines der Ziele die intensive Jugendförderung sein, zusammen mit den Kooperationspartnern TV Lich und BBLZ Mittelhessen wollen sie einen Schritt nach vorne wagen.

Mai 4, 2007 Verfasst von Henning K. | Allgemeines | | Noch keine Kommentare