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Athen und Moskau heute im Finale

Es ist wieder so weit, das Final Four Turnier der Euroleague findet dieses Wochenende statt. Mit dabei sind Tau Ceramica, Panathinaikos Athen, CSKA Moskau und Unicaja. Gestern im Halbfinale konnten sich die Russen und Griechen von den Spaniern absetzten, die beiden werden morgen um 20.30 um den Titel spielen, um 17.30 wird Tau versuchen, den 3. Platz vor Unicaja zu holen.
Mit einem Sieg der Athener hatten gestern nicht viele gerechnet. Tau um Luis Scola und Tiago Splitter galt als Favorit, man hätte einen tieferen Kader und sei unter dem Korb stärker.

Doch das war wohl nichts. Das Spiel wurde mit 53:67 in den Sand gesetzt, eine enttäuschende Niederlage, aber verdient verloren. Grund? Nervosität, das ganze Spiel über. Es fing schon im ersten Viertel an, als man sehr dumm foulte, dem Gegner nach vielen Fehlpässen die Bälle überließ und die einfachen Korbleger nicht reinmachte. Der sonst so sichere Luis Scola hatte nach 7 Minuten schon 3 Turnover.
Auf Seiten der Griechen sah es aber nicht viel besser aus. Es gab zwar nicht so viele Turnover wie bei Tau, aber die einfachen Dinger konnte man trotzdem nicht machen, wenigstens traf man ein bisschen von außen. Es entwickelte sich aber zu einem schwachen Spiel. Nach dem 1. Viertel stand es grade mal 18-9.
Am Anfang des 2. Viertels geht es quasi da weiter wo man aufgehört hat. Die Ballverluste konnte man zwar reduzieren, aber getroffen wurde immer noch nicht. Dafür wurde gereboundet wie die Sau. Nach 5 Minuten im 2. Viertel hatten Peker und Scola schon 5 Rebounds, Scola 3 Offensive. Es wurde gekämpft wie man es selten sieht, aber qualitativ war es ein schwaches Spiel. Gegen Ende der ersten Halbzeit wird wenigstens ein bisschen mehr getroffen, Athen haut mehrere 3er rein. Ceramica kann aber nicht antworten, deren Postspiel ist katastrophal und von außen wird auch nichts getroffen, außerdem fangen die Ballverluste wieder an.
Zur Halbzeit steht es dann 35:21 für Panathinaikos, Topscorer zur Halbzeit sind Becirovic mit 11 Punkten (Pan) und Planinic mit 6 Punkten (Tau). Tau traf nur 1/9 3ern, Athen 6/12, dafür waren die Spanier reboundstärker, 20 Bretter hatte man zur Halbzeit, die Griechen hatten nur 11. Dafür hatten sie doppelt so wenige Ballverluste und waren im Abschluss sicherer.

Beginn der 2. Hälfte. Fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen verhindern ein schnelles Spiel, aber es wird immernoch, diesmal auf beiden Seiten, schlecht abgeschlossen. Nach 5 Minuten konnten beide Teams nur 6 Punkte erziehlen.
Scola, der sonst im Post ziemlich stark agiert, läuft sich fest und verlegt die Bälle oder verliert sie vorher. Es passierte sonst nicht viel aufregendes, außer das Splitter nach 9 Minuten in der ersten Halbzeit endlich wieder spielen darf. Warum er vorher nicht gespielt hat, ist mir ein Rätsel, er hatte zwar 2 Fouls, war aber nicht schlechter als der Rest des Teams.
Langsam kommen die Spanier wieder ran, ihnen fehlt aber der sichere Scorer, bzw überhaupt einer der den Ball fordert.
Am Ende steht es dann 44:35, da Tau durch eine gezielte Presse ein paar Punkte aufholen konnte.
Danach kommt die Show des Batiste. In der 2. Halbzeit hat er 3 Mörderdunks reingehauen, wenigstens etwas, das schön anzuschauen ist. Für Aufregung sorgten hingegen die Schiedsrichter mit sehr fragwürdigen Fouls in Richtung Tau.
Nach einem 6:0 Run der Athener sind die Fans in der Halle am ausflippen, wie man es von den Griechischen Fans kennt. Als Erdogan allerdings einen 3er zum 53:47 trifft, wird auf der anderen Seite gefeiert, die Ceramicafans sind kaum noch zu stoppen und glauben an den Sieg ihrer Manschaft. Doch als Luis Scola sein 5. Foul kassiert (wieder eine fragwürdige Entscheidung) gibt es kaum noch Hoffnungen, und als Vujanic einen 3er trifft ist es sogut wie aus, Tau lässt sich hängen und nimmt viele verzweifelte 3 Punkte Würfe.

Am Ende stand es dann 67:53 und damit steht Panathinaikos Athen im Finale gegen CSKA Moskau, die Unicaja mit 62:50 ins Spiel um Platz 3 schickten.
Topscorer des Athen Spiels waren Batiste, der eine hervorragende 2. Hälfte spielte, und Becirovic mit 15 Punkten, Top Rebounder war auch Batiste mit 12 Brettern.
Beim Moskau Spiel konnten Trajan Langdon und Carlos Cabezas mit je 13 Zählern die meisten Punkte erzihlen.

Morgen im Finale wird wie gesagt Moskau gegen Athen spielen, da Athen aber gestern so unterirdisch getroffen hat und Moskau relativ gute Quoten hatte, glaube ich, dass Moskau den Titel holen wird, und Tau gegen Unicaja sich Platz 3 sichert. Man kann beruhigt und nicht so nervös wie gestern in die Partie gehen und kann ungezwunegn Spielen, außerdem hat man einfach einen stärkeren Kader, vorallem im Frontcourt mit Splitter und Scola hat man Vorteile gegenüber seinen Landsmännern.

Mai 5, 2007 - Verfasst von Henning K. | Euroleague | | 4 Kommentare

4 Kommentare »

  1. Ganz schwacher Artikel….
    Man sieht das derjenige nicht sonderlich viel Ahnung vom Basketball hat…
    Ausserdem steigt das Finale am Sonntag so ganz nebenbei erwähnt^^
    ohne worte…

    Kommentar von HGGreitZ | Mai 5, 2007

  2. Kann mich meinem Vorredner nur anschließen! Ein wirklich schwacher Artikel der einfach zu viele Fehler hat. Allein der Satz “Mit einem Sieg der Athener hatten gestern nicht viele gerechnet” zeigt das manche lieber beim NBA-Basketball bleiben sollten. Zudem sollte selbst in der letzten Ecke Europas bekannt sein das die Griechen von Panathinaikos als das Team mit der tiefsten Bank in Europa gelten. Ein Blick auf die TAU-Homepage – und deren Kommentare zur Niederlage – hätten da schon gereicht.

    Kommentar von Bodiroga | Mai 5, 2007

  3. Ich persöhnlich und auch manch andere hätten wohl ehr mit einem Sieg von Tau gerechnet. Außerdem zu sagen: Der Artikel ist schwach, find ich genause dämlich, was daran ist denn so schwach?
    Das Team von Ceramica hat auch eine tiefe Manschaft, Erdogan, Peker und Planinc sind gute Bankspieler.
    Zudem mit Scola und Splitter im Frontcourt, wenn die beiden aufdrehen sind sie kaum zu halten, aber gestern waren sie schwach.
    Tau Homepade? Nicht jeder kann spanisch…

    Kommentar von Henning K. | Mai 5, 2007

  4. Leider ein ganz schwacher Artikel! Schade…
    Nachdem schon spanische Medien im Vorfeld (u.a die TAU-Homepage) die Athener als den Favoriten sahen mit der deutlichen tieferen Bank, zeigt sich das der Verfasser im europäischen Basketball sich nicht so gut auskennt!
    Der Artikel ist kaum zu “verdauen”.
    Minuspunkte…

    Kommentar von Europäer | Mai 6, 2007


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