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Bamberg Meister der Basketball Bundesliga!

Am Dienstag Abend war es endlich so weit. Der Sieger der BBL wurde gefunden. Durch einen 64:63 Sieg durften die Brose Baskets Bamberg die Schale zum 2. mal hochhalten. Dirk Bauermann, Trainer der Baskets, schon zum 9. Mal. Damit ist er einer der erfolgreichsten, wenn nicht sogar der erfolgreichste Trainer Deutschlands. Zu verdanken hat er es Casey Jacobsen, dem Finals-MVP, Robert Garrett , Topscorer des gestrigen Spiels und seinem Aufbauspieler und Denker des Teams Steffen Hamann. Aber auch K’Zell Wesson der im Finale einen Reboundschnitt von 11,3 hatte. Dazu noch Center Darren Fenn, der in den ganzen Playoffs Einsatz zeigte und den Verletzen Chris Ensminger vertrat. Wegen der Verletzung durfte auch Jugend Nationalspieler Tim Ohlbrecht länger ran, und zeigte auch dementsprechende Leistungen, so war er doch Dienstag zur Halbzeitpause noch Topscorer des Teams.
Auf seiten der Quakenbrücker schmerzte vor allem der Ausfall des Aufbauspielers Filiberto Rivera, der in den Playoffs zur Leitfigur wurde. In vertrat Bryan Bailey, aber leider nicht gut genug. Auch Lamont McIntosh traf nicht mehr so hochprozentig wie gegen Köln oder Alba Berlin. Wer hingegen gut getroffen hat ist Jan Rohdewald. Ihm möchte ich meinen Respekt zollen, denn er hat in den Playoffs unglaubliche 53,3% von der 3er Linie getroffen. Für mich ist und bleibt er der beste Werfer der BBL. Auch noch vor Casey Jacobsen.

Das letzte Spiel verlief seit der ersten Minute, wo Fenn die ersten 3 Punkte erzielte, spannend. Im ersten Viertel konnte Quakenbrück sich zwar zeitweilig mit 10 Punkten absetzen, und gewann das Viertel mit 20 zu 12. Danach begann die Aufholjagd der Bamberger, die bis auf 2 Punkte herankamen, vor allem durch ihre wunderschöne Defense, sie ließen die ersten Minuten keinen Gegenkorb zu, und suchten durch Passpiel gezielt den freien Mann, der dann sicher Abschließen konnte. Meistens war dies Tim Ohlbrecht, der alle seiner 7 Punkte in der 1. Halbzeit machte, teilweise auch mit schön anzusehenden Dunks. Allerdings war die 3er Quote beider Teams grausam, so trafen die Brose Baskets ihren ersten 3er erst nach 14 versuchen. Auch Quakenbrück konnte von außen nicht Punkten, da Rohdewald und McIntosh keinen guten Tag hatten, jedoch trafen Bailey, Prewitt und Hess einige 3-Punkte-Würfe.
In der 2. Hälfte verlief das Spiel immernoch recht knapp, doch gegen Ende konnte Bamberg einen 7 Punkte Vorstand rausholen, nicht zuletzt durch die wunderbare Leistung der beiden deutschen Guards, Garrett und Hamann. Garrett zimmerte einen 3er nach dem anderen ein, vor allem in der Schlussphase als die Artlander wieder ran kamen-durch Adam Hess (der am Ende Topscorer des Spiels mit 21 Punkten war).
Doch entschieden war das Spiel schon fast als Quakenbrücker Center Darius Hall durch ein angebliches unsportliches Fouls rausflog. Er sprang zu einem möglichen Tip-in hoch, mit ausgestrecktem Arm, der Ball ging aber rein ins Netz. So kam Hall wieder runter, grade dabei seinen Arm einzufahren. Unglücklicherweise stand neben ihn Vincent Yarbrought. Im runterkommen kam Halls Arm an Vincents Nase, ob das beabsichtigt war, da kann man sich drüber streiten. Meiner Meinung nach war es ein unglücklicher Unfall. Doch Hall bekam das unsportliche Foul. Also bekamen die Bamberger 2 Freiwürfe + Ballbesitz.
Aber die Niedersachen gaben immer noch nicht auf, und kämpften sich bis in die Schlusssekunden auf einen Punkt ran. In den letzen 7 Sekunden hatten sie sogar Ballbesitz. McIntosh stürmt nach vorne, kämpft sich durch die Reihen zum Korb. Er hat Platz zum Korbleger, legt ab und-verlegt. Canar-Medley kann den Tip-In nicht machen. Prewitt kriegt den Ball noch in seine Hände aber kriegt den Ball nicht durchs Netz. Als die Schlusssirene ertönte springt die Bamberger Bank jubelnd auf und fängt an zu feiern. In der Halle der Dragons herrscht auch kurzes schweigen doch man wird sich letztendlich bewusst das man 2. geworden ist, wobei man so grade eben in die Playoffs gekommen ist, als achter . Das hat noch kein Team vorher geschafft. Genauso wenig wie man seit endlosen Jahren Alba Berlin nicht mehr in der ersten Runde gesweept hat.
Die Brose Baskets sind dieses Jahr zum 2. Mal nach 2005 meister geworden, und spielen seit Jahren Basketball den man mit dem von Berlin messen kann, dieses Jahr sogar noch mehr. Doch wie die Zukunft aussehen wird ist ungewiss. Berlin hat das größere Etat und man bangt um die Verlängerung von Leistungsträger Casey Jacobsen, den es vielleicht in die NBA ziehen wird. Man kann also auf eine spannende Offseason hoffen.

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Juni 29, 2007 Posted by | BBL: Ergebnisse, BBL: News | 2 Kommentare

Nadjfeji wird Köln verlassen

Nach zwei gloreichen Jahren bei Rhein Energie Köln wird Kapitän und Power Forward Aleksandar Nadjfeji den Verein verlassen. Wohin ist noch unklar, man munkelt über Bamberg, Berlin, oder doch ins Ausland. Offiziell ist noch nichts bestätigt von RE Köln, meine Quellen beziehen sich auf den Kölner Express und Schönen dunk. Mit diesem Abgang war aber schon seit dem aus in den Playoffs gegen die Artland Dragons Quakenbrück zu rechnen. Laut dem Vorstand will man das Team erheblich verjüngen, da wäre „Sasa“ Nadjfeji fehl am Platz. zudem wird das Kölner Etat dieses Jahr voraussichtlich runtergeschraubt. Rhein Energie wird nicht mehr länger Namenssponsor bleiben, und die neue Halle in Hürth, die ab beginn des Jahres 2008 stehen soll hat noch keinen Namensgeber. Findet man beides, so wird auch mehr Geld zu Verfügung stehen, derzeit muss man aber mit weniger auskommen-und dementsprechend für die nächste Saison planen.
In das Herz der Kölner Fans hat er sich im letzen Halbfinalspiel gegen die Brose Baskets Bamberg in der Saison 2005/2006, als er den entscheideten Korb für den Fianl-Einzug machte. In allen Spielen die er für Rhein Energie bestritt überzeugte er durch enorme Spielintelligenz und grandiosen Pässen. Auch für Punkte sorgte er, so machte er diese Saison 11,7 Punkte pro Spiel. Doch entsprechend hoch ist auch sein Marktwert geworden, zu teuer für Köln.

Es gehen auch schon die Gerüchte herum das Janar Talts den verein Richtung Estland verlassen wird. Offensiv konnte er sich diese Saison kaum beweisen, hat aber stetig defensive Leistungen gebracht.

Auch gibt es das Gerücht das Mladjen Sljivancanin aus seinem Urlaub nicht wieder zurück nach Köln kommen wird, angeblich hat er schon einen Vertrag bei Roter Stern Belgrad unterschrieben.

Richtig offiziell ist aber noch keine dieser Meldungen, wie Geschäftsführer Walter Pütz verlauten ließ (Statement im Forum der Köln Fans): „Ihr kennt alle unsere und insbesondere meine Vorgehensweise in diesen Dingen; d.h.
es wird nichts vermeldet, solange “ die Tinte nicht trocken ist“. Das gilt für neue Spieler genauso wie
für Spieler, die uns verlassen. Zum heutigen Datum sind alle Verträge mit den Spielern der Saison 2006/2007
noch gültig und solange dies der Fall ist, wird von Vereinsseite kein Statement abgegeben!!
Dies ist unser Stil, mit diesen Dingen umzugehen, wenn andere das anders handhaben, so mögen Sie das tun.
Wenn Spieler bereits vorzeitig an die Presse gehen, ist das ihr gutes Recht, ändert aber nichts unserer Haltung.“

Nun zu einer ehr allgemeinen Nachricht. da der ULEB Cup von 24 auf 54 Teams aufgestockt wird, dürfen auch mehr Deutsche Vereine an den start gehen-insgesamt 5. Da Alba Berlin und die Skyliners Frankfurt schon eine Wildcart besitzen. Zudem werden Ludwigsburg und Quakenbrück starten dürfen, dazu noch Köln, da Bamberg grad die Meisterschaft gewonnen hat und nächste Saison Euroleague spielen wird.

Juni 26, 2007 Posted by | Allgemein | 5 Kommentare

Mock Draft 2007

Hier der offizielle Mock Draft der 1. für 2007 von http://www.multihoops.de.vu :

1. Greg Oden (Portland)
2. Kevin Durant (Seatle
3. Al Horford (Atlanta)
4. Mike Conley (Memphis)
5. Brandan Wright (Boston)
6. Jeff Green (Bucks)
7. Corey Brewer (Minnesota)
8. Joakim Noah (Bobcats)
9. Yi Jianlian (Chicago)
10. Julian Wright (Sacramento)
11. Al Thornton (Atlanta)
12. Spencer Hawes (Philadelphia)
13. Nick Young (New Orleans)
14. Javaris Crittenton (LAC)
—————————————————————
15. Thadeus Young (Detroit)
16. Acie Law (Washington)
17. Derrick Byars (New Jersey)
18. Tiago Splitter (Golden State)
19. Jason Smith (Lakers)
20. Rodney Stuckey (Miami)
21. Rudy Fernadez (Philadelphia)
22. Daequan Cook (Charlotte)
23. Marco Belinelli (New York)
24. Sean Williams (Phoenix)
25. Arron Afflalo (Utah)
26. Josh McRoberts (Houston)
27. Gabe Pruitt (Pistons)
28. Marc Gasol (San Antonio)
29. Aaron Gray (Suns)
30. Alando Tucker (Philadelphia)

Juni 26, 2007 Posted by | Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

LeBron James bald in Deutschen Arenen zu sehen?

Ja, vielleicht wird man in Ulm die Ehre haben irgendwann LeBron James zu sehen. Aber auch nur vielleicht. Und nur auf der Tribüne. Warum? Dru Joyce III, 1,82 Meter großer Point Guard, wird ratiopharm Ulm in der nächsten Saison vertsärken. Er war zu seiner Highschool Zeit mit James eng befreundet und spielten zusammen in einem Team. Schon vorher kannten sich die beiden, zusammen mit 2 anderen Jugendlichen hatten sie das Streetballteam „North East Ohio Shooting Stars“ gegründet womit sie in Orlando und Salt Lake City Finals ihrer Altersgruppe in einem Streetballtunier erreichten. Schon im zarten alter von 12 jahren verbrachten die beiden ihre Ferienzeit auf dem Streetcourt.
Danach, in ihrer Highschoolzeit stand Joyce immer im Schatten von James, durfte sich aber darüber freuen, auf ESPN gezeigt zu werden, und das nicht selten.
Anders als sein Freund ging er aber auf das Akron College, Lebron hingegen wagte den Schritt in die NBA. Aus dem College, welches zuvor nur schlechtes Mittelmaß war, machte er zusammen mit Forward Romeo Travis, der auch auf der Highschool zusammen mit den beiden gespielt hatte, ein Winnerteam. In seinem letzten College Jahr hatten sie eine Bilanz von 26-7, womit sie ihre MAC Conference anführten. Joy zählte in der Zeit zu den besten Pointguards eben jener Conference. Zwar nicht als Scorer aber als Pass-First Point Guard, der in seiner Senior Saison 10 Punkte, 4,3 Assists und 2,1 Rebounds pro Spiel erzielte. Zudem bewies er von seinen Fähigkeiten als Schütze, so traf er zuletzt knapp 40 von der 3er Linie und 42 Prozent Wurfquote.

Auf ihn aufmerksam wurde Coach Mike Taylor, als er im Juni in einem Camp nach Spielern sichtete. Dru soll mit seinen Fähigkeiten Kyle Bailey als Backup zur Verfügung stehen. außerdem soll sein Spiel dem von Austen Rowland erinnern, der Ulm ende dieser Saison verlassen hat.

Allerdings wird man kaum darauf hoffen können James bald auf der Tribüne zu sehen, da er sich entweder auf seine Saison vorbereitet oder selber in der NBA Spiele bestreiten muss. Nach seinem Scheitern in den Finals wird man nicht von LeBron erwarten sich Spiele der Freunde anzuschauen, sondern an seinen Fähigkeiten zu arbeiten.

Aus Oldenburg hingegen ist die Meldung eingetroffen das Carl Krauser, Doron Perkins und Ajmal Basit keinen Vertrag für die nächste Saison erhalten werden. karl Crauser, bei dem man dachte er würde die BBL als Sprungbrett für die NBA benutzen hat alle arg enttäuscht. Mit Schlechten Wurfquoten, wenigen Punkten und häufigen Ballverlusten sieht man für ihn keine Zukunft mehr in Oldenburg, da man mit Jason Gardner für die Spielmacherposition schon genug ausgesorgt hat.

Mit Pascal Roller und Patrik Femerling wird man in der nächsten Saison vielleicht 2 Nationalspieler in der BBL wiedersehen. Femerling sagte in einem Interview mit dem Tagesspiegel: „Warum nicht? In der basketballfreien Zeit lebe ich ohnehin in Berlin und würde gern wieder hier spielen. Es ist aber nichts konkret, und ich befinde mich derzeit in Gesprächen mit verschiedenen Vereinen. Und bei Alba muss ohnehin erst die Trainerfrage geklärt werden.“ Da in der Bundesliga ab der nächsten Saison wieder mit Deutschquote gespielt wird sind mehrere Teams hinter derzeitigen Nationalspielern im ausland her. Christopher McNaughton z.B. wird sich über viele Angebote freuen können.
Auch um Pascal Roller gibt es Gerüchte. Angeblich soll es eine Klausel in seinem Vertrag geben die besagt, das er ein Auslandsjahr hat, in dem er in einer internationalen Liga spielen darf, und danach zurück nach Frankfurt wechselt. Bei dem neuen Coach Murat Didin soll er ganz oben auf der Liste der Spieler für die nächste Saison stehen.

Juni 24, 2007 Posted by | BBL: News | Hinterlasse einen Kommentar

Was passiert wenn…

Quakenbrück meister wird?
Und was wenn Bamberg Meister wird?
Wer spielt dann Euroleague und wer ULEB Cup?
Derzeit sieht das Standing so aus:
1. RheinEnergie Köln 45
2. ALBA Berlin 37
3. Brose Baskets 25
EnBW Ludwigsburg 25
5. Eisbären Bremerhaven 20
6. Artland Dragons 13
7. Telekom Baskets Bonn 8
8. Bayer Giants Leverkusen 4
9. EWE Baskets Oldenburg 1
Gießen 46ers 1

Wenn Quakenbrück gewinnt sieht es so aus:
1. RheinEnergie Köln 45
2. Artland Dragons 43
3. Brose Baskets 41
4. ALBA Berlin 37
5. EnBW Ludwigsburg 25
6. Eisbären Bremerhaven 20
7. Telekom Baskets Bonn 8
8. Bayer Giants Leverkusen 4
9. EWE Baskets Oldenburg 1
Gießen 46ers 1

Und wenn Bamberg meister wird sieht das ganze so aus:
1. Brose Baskets 55
2. RheinEnergie Köln 45
3. ALBA Berlin 37
4. Artland Dragons 29
5. EnBW Ludwigsburg 25
6. Eisbären Bremerhaven 20
7. Telekom Baskets Bonn 8
8. Bayer Giants Leverkusen 4
9. EWE Baskets Oldenburg 1
Gießen 46ers 1

Damit wäre in dem Falle das Quakenbrück meister wird Köln in der Euroleague und die Artland Dragons im ULEB Cup, sollte Bamberg Meister werden spielen diese Euroleague und Köln würde im ULEB Cup spielen. Köln müsste sich aber für die erste Hälfte der neuen Saison bei Euroleague Spielen wieder in die Düssledrofer Halle umziehen, da der Energy-Dome zu wenige Sitzplätze fasst. Ab 2008 wird dann die neue Halle in Hürth zur Verfügung stehen.

Juni 17, 2007 Posted by | BBL: News, BBL: Vorschau | Hinterlasse einen Kommentar

Was tut sich in der BBL?

So, nach knapp einem Monat Abwesenheit haben wir uns gefragt, ob wieder so ein Wechselwarn in der Basketball Bundesliga ausbricht wie letztes Jahr, als mehr wie 150 Spieler kamen und gingen. Bis jetzt hat sich schon einiges getan – obwohl die Saison noch nicht einmal vollständig beendet ist. Bamberg qualifizierte sich gestern schon für das Finale durch einen Sieg gegen Ludwigsburg und Köln bemüht sich grad gegen die Artland Dragons Quakenbrück den Einzug ebenfalls perfekt zu machen, um den titel zu verteidigen.

Doch bei den Vereinen die schon ausgeschieden sind oder gar nicht erst in die Playoffs gekommen sind sitzen die Manager schon vor ihren PCs um nach passenden Spieler für ihr Team zu suchen. Manche machen sich auch schon auf in die USA um dort nach den diesjährigen College-Abgängern zu scouten.

Bis jetzt wurden noch keine NCAA Spieler für die BBL verpflichtet, dafür wurde innerhalb des Landes schon so manch ein Verein gewechselt. Vorallem die Gießen 46ers haben ihre Fühler ausgestreckt, um einen Kader für die nächste Saison zusammenzustellen.
Unter dem neun Trainer Thorsten Leibenath wurde Corey Rouse als erste Neuverpflichtung der Saison vorgestellt. Der 23 jährige und 2,03 meter große Rouse wird voraussichtlich auf als Center und Power Forward auflaufen, letzte Saison bewies er auch schon als 3. bester Rebounder der Liga, das er dort mit zu den besten gehört. Der athletische Ex-Nürnberger hat seine stärke vor allem im Rebounding und in der Defensive, 10,4 Punkte, 8,6 Rebounds und 0,8 Blocks pro Spiel erzielte er letzte Saison.
Aus England kommt der nächste Spieler der für die kommende Saison unter Vertrag genommen wurde.Der Guard Shawan Robinson kommt von den Newcastle Eagles, 5,3 Punkte, 2,7 Rebounds, 1,4 Assists und 1,4 Ballgewinne pro Spiel verzeichnete er dort. Man wurde durch Thorsten Leibenath durch ihn aufmerksam, Robinson spielte nämlich in der selben Liga und schenkte ihm im Finale bei deren einzinsten Sieg 16 Punkte ein. Gießen ist seine 2. Profistation nach Newcastle, wo er vom Clemson College hinwechselte. Dort spielte er mit dem noch-Berliner Sharod Ford zusammen in der Atlantic Coast Conference.

Auch Ulm konnte schon 2 Speiler verpflichten.
Zum einen wäre da der 2,12 Koloss Sean Finn wird dem kleinsten Frontcourt der Liga beistehen. Bis jetzt haben dort der 1,87 große Jeff Gibbs und der 2,03 Meter Große Bryan Lucas gebildet, nun kommt ein echter großer dazu.
Nach seiner College-Kariere auf der Universität von Dayton spielte er erst für die New Orleans Hornets, wurde dort aber recht schnell gecuttet und versuchte sein Glück in der 1. Österreichischen Bundesliga, wo er 7,7 Punkte und 5,5 Rebounds erzielte. Danach wechselte er in die Türkei, verletzte sich dort aber und ging zurück in die USA um sich dort auszukurieren. Nach kurze Verhandlungen Ulms Trainer Mike Taylor hat er einen Vertrag unterschrieben.
Außerdem verpflichteten die Ulmner Kyle Bailey von der BG Göttingen. Denen verhalf er letzte Saison zum 1.Liga-Aufstieg mit starken 20,8 Punkte, 5,7 Rebounds, 3 Assists und 2,8 Steals pro Spiel. Er wurde als Levy Ersatz geholt, der letztjährige Ulmner Topscorer wird den Verein verlassen. Combo-Guard Baily wird die Position des Spielmachers übernehmen, denn auch Austen Rowland wird keinen neuen Vertrag in Ulm unterschreiben.
Auch wird Center Maksym Shtein Ulm Richtung Frankfurt verlassen. Dort war der Offensiv-Starke Center Wunschkandidat von Murat Didin. Allerdings wird er dort nur einen kleinen Teil in der Rotation spielen, wie Didin bekannt gab. Seine 7,4 Punkte und 2,9 Rebounds in der letzen Saison wird man bei rathiopharm Ulm sicherlich nicht nachheulen, immerhin wurde ja ein „richtiger“ Center verpflichtet.

Nach Frankfurt wird auch Jimmy Hunt wechseln. Der Pointguard ist ein brandgefährlicher Schütze, letzte Saison in Slowenien hatte er eine Wurfquote von 55,9% und eine 3er Quote von 38,9%. Zudem erzielte er 18,4 Punkte und 3,0 Assists pro Spiel. Murat Didin wollte ihn auch unbedingt längerfristig an den Verein binden, da er jede Menge Potenzial in Hunt sieht, und ließ ihn über 3 Jahre unterschreiben. Seine stärke liegt auch in seiner Athletik und seiner Physischen stärke.

Und auch innerhalb der Liga hat sich ein spektakulärer Wechsel ergeben. Bonns Topscorer und einer der gefährlichsten Guards der Liga, Jason Gardner wird in der nächsten Saison in dem Trikot der EWE Baskets Oldenburg auflaufen. Der Aufbauspieler erzielte letzte Saison 14,6 Punkte, machte 4 Rebounds und gab 2,7 Assists. Seine stärke liegt in seinem schnellem Spiel, seinem Zug zum Korb und seinem Wurf. Seine Quoten lagen letzte Saison bei knapp 40% Würfen aus dem Feld und 37% Dreiern. Voraussichtlich wurde er als Ersatz für Desmond Peningar geholt, der letzes Jahr 3. bester Scorer der BBL war.

Juni 14, 2007 Posted by | BBL: News, BBL: Specials | Hinterlasse einen Kommentar

BBL News-Canack und Penny wieder im Training/Jenkins verlängert um 2 Jahre

-Einen wichtigen Schritt nach vorne für die nächste Saison haben die Verantwortlichen von Alba Berlin getroffen. Mit dem 26 Jahre altem Alba-Topscorer Julius Jenkins wurde der Vertrag um 2 Jahre verlängert. Der amerikanische Guard erzielte diese Saison in Berlin 15,1 Punkte, 2,9 Rebounds, 2,3 Assists und 1,3 Steals in 31 BBL-Spielen und stand damit auf Platz 8 der Scorerliste.
Julius Jenkins‘ Worte zu der Verlängerung: „Ich mag Berlin und ALBA wirklich gern. Der Club wird sehr professionell geführt und ich verstehe mich gut mit allen, die hier arbeiten. Seitdem ich nach Berlin gekommen bin, läuft alles sehr gut für mich. Die Entscheidung für ALBA ist mir deshalb leicht gefallen. Jetzt freue ich mich auf die Playoffs und darüber, dass ich in Berlin bleibe.“
Auch Headcoach Henrik Rödl ist mit der Verlängerung sehr zufrieden. Nun versucht man den Meistertitel zu holen um nächstes Jahr Euroleague spielen zu können.

-Weitere gute Nachrichten für Berliner Fans: Kirk Penney und Nenad Canak steigen wieder in das Training ein nachdem sie wegen Problemen in der Leistengegend am 20.4 operiert worden sind. Sie sind jetzt allerdings wieder voll belastbar und haben Donnerstag Abend schon wieder mittrainiert.

Mai 19, 2007 Posted by | BBL: News | 2 Kommentare

Playoffs 2007

Es ist wieder soweit. Die Playoffs der Basketball Bundesliga fangen am 20.5, in genau 3 Tagen an. Mit dabei sind der Deutsche Meister Rhein Energie Köln, Alba Berlin und die Brose Baskets Bamberg, die mit neuem Trikotsponsor versuchen werden den Titel zu holen, sowie EnBW Ludwigsburg, Eisbären Bremerhaven, Telekom Baskets Bonn und Rekordchampion Bayer Giants Leverkusen. Als Favoriten gehen die 3 erst genannten in die Serien, der Rest versucht für Überraschungen gut zu sein, wie letztes Jahr Köln, wenige hatte damit gerechnet das die Rheinländer Meister werden würden.

Partie 1: Alba Berlin gegen Artland Dragons Quakenbrück.
Nachdem Berlin die Regulären Saison mit 28 siegen und 6 Niederlagen gewonnen hatte, besitzt man in den Playoffs jetzt das Heimrecht. Das kann bedeuten, dass die Quakenbrücker Fans nur 1 spiel zu sehen bekommen könnten, wobei das recht unwahrscheinlich ist.
Die Albatrosse besitzen den wohl stärksten und tief besetzen Kader in der BBL. Im Frontcourt kann man Ford, Owens, Boumtje-Boumtje und Koko Archibong bieten, im Backcourt spielen Avery, Herber, Greene, Jenkins, Penny, Canak und Simon. Eine Mannschaft die klasse Defense spielt, Wurfstark von der Dreierlinie und aus dem Post scoren kann.
Doch die Dragons haben einen der besten Spieler der Liga in ihren Reihen, Adam Hess, der vor seiner kleinen Verletzung die Liga in Sachen Punkten anführte. Unter den Brettern hat man mit Darius Hall ein Mauer, die auch Offensiv Akzente setzten kann, mit Chad Prewitt, Canar-Medley und Tomy-Lee Smith 3 weitere Postscorer. Auf den Flügeln und der 1 hat man mit Rivera, Jan Rohdewald und McIntosh Spieler die sehr Wurfstark sind und teilweise Spiele entscheiden können, wie zum beispiel Rohdewald beim Top 4 Turnier, wo er in einem Spiel 5/5 3ern traf.
Diese Serie kann sehr Spannend werden wenn Hess alles zeigt was er draufhat und der Quakenbrücker Backcourt Ford und Owens zumachen kann und man Jenkins stoppt. Trotzdem tippe ich auf ein 3:1 für Berlin.

Partie 2: EnBW Ludwigsburg vs Bayer Giants Leverkusen.
Auf Seiten der Ludwigsburger kann man den Wertvollsten Spieler der BBL vorweisen, Jerry Green. in Sachen Punkte und Vorlagen ist er ganz vorne mit dabei, sein Spiel zeugt von Intelligenz. An seiner Seite ist der Newcomer des Jahres 2007, Je’Kel Foster, Balldieb und Schütze auf der Shooting Guard Position im Schwabenland.
Auf den großen Positionen kann man bis auf Pavelas Cukinas nicht viel vorweisen, ganz anders hingegen Leverkusen. Mit Derrick Allen hat man den Topscorer aus der Bundesliga unter Vertrag. Weiter kann man unter den Brettern Veteran Nate Fox spielen lassen, und auf den kleinen Positionen ist man mit Woudstra, Top Aufabauspieler Goldsberry und Freshman Jerad Newson gut besetzt, dort kann man den Schwaben sicherlich Standhalten, auch weil die Deutsche Nachwuchshoffnung Gorden Geib langsam immer besser in Fahrt kommt.
Eine Partie die knapp ausgehen wird, mein Tipp 3:2 für die Ludwigsburger.

Partie 3: Rhein Energie Köln gegen Eisbären Bremerhaven.
Die wohl spannendste Serie der Vorrunde. Beide Spiele haben die Kölner diese Saison gegen die Norddeutschen verloren, und das auch nicht allzu knapp. Zudem besitzen die Eisbären den Heimvorteil, so stand man am Ende der Saison doch tatsächlich einen Platz vor Rhein Energie. Doch ich selber glaube nicht an einen Seriensieg der Bremerhavener, dafür ist der Kader er Kölner zu tief auf allen Positionen besetzt, was sich spätestens jetzt in den Playoffs auszeichnen wird.
Gortat und Grünheid werden starten, und man hat den Luxus Nadjfeji, Talts und Burrell von der Bank kommen zu lassen, im Notfall kann soagar noch Nachwuchstalent Tibor Pleiß auflaufen. Auf den Flügeln wird man McElroy und Devin Green starten lassen, dort werden Sljvancanin, Strasser und Schwethelm die Backups sein, auf dem Aufbau wird Meisterschütze Demond Mallet seine Runden drehen.
In acht muss man sich vor allem vor den Gefährlichen Schützen wie Jonusas nehmen, der wenn er einen guten tag hat manchmal um die 4-5 3er trifft, wie im letzten Spei gegen Köln. Mit Nick Jacobsen und Charles Wallace hat man 2 weitere Scorer + Schützen. Chubb und Guinn werden unter den Körben für Aufregung sorgen. Aber bei aller Ehre, ich bezweifel das man in dieser kompletten Saison 5 mal gegen Köln gewinnen kann, höchstens 4 mal. Und wenn alles rund läuft, steht am Ende vielleicht nur 1 Sieg auf dem Konto der Friesen. Mein geschätzter Ausgang: 3:2 für die Westfalen.

Partie 4: Brose Baskets Bamberg vs Telekom Baskets Bonn.
Eigentlich sollte diese Serie sicher sein – Bamberg sollte eigentlich haushoher Favorit sein, auch mit Chancen auf den Titel, doch es könnte zu einer Art Dallas Maveriks – Golden State Warriors werden. Man hat bei den Brose Baskets einen Super Kader, mit Jacobsen einen perfekten Scorer, mit Hamann einen super Defender und Nationalspieler, wie auch Garrett, mit Fenn und Ensminger 2 super Bigmen. Und warum verliert man dann 2 mal in dieser Saison gegen Bonn? Vielleicht falsche System ist dran schuld, alles läuft über Casey Jacobsen. Und mit Jason Gardner haben die Bonner einen Spieler der ihm gleichwertig ist. Doch Bauermann wird sich wohl eine neue Spielweise für diesen Gegner suchen. Zu empfehlen wäre ein Spiel über die Center, Fenn und Ensminger werden es gegen Bowler nicht allzu schwer haben, wobei Casey mit Gardner und Conley etwas mehr Schwierigkeiten kriegen könnte. Das Problem Gardner dürfte aber wohl von Hamann gelöst werden, er zählt nicht ohne Grund zu den Top-Verteidigern der Liga, und ist Starting Guard der Nationalmanschaft, der Spezialist für schwirige Aufgaben.
Mit neuem Trikotsponsor für die Playoffs werden die Bamberger die Hürde auf den Weg zum Titel wohl überspringen, durch einen 3:1 Sieg nach dem 4. Spiel.

Mai 17, 2007 Posted by | BBL: Vorschau | Hinterlasse einen Kommentar

Athen und Moskau heute im Finale

Es ist wieder so weit, das Final Four Turnier der Euroleague findet dieses Wochenende statt. Mit dabei sind Tau Ceramica, Panathinaikos Athen, CSKA Moskau und Unicaja. Gestern im Halbfinale konnten sich die Russen und Griechen von den Spaniern absetzten, die beiden werden morgen um 20.30 um den Titel spielen, um 17.30 wird Tau versuchen, den 3. Platz vor Unicaja zu holen.
Mit einem Sieg der Athener hatten gestern nicht viele gerechnet. Tau um Luis Scola und Tiago Splitter galt als Favorit, man hätte einen tieferen Kader und sei unter dem Korb stärker.

Doch das war wohl nichts. Das Spiel wurde mit 53:67 in den Sand gesetzt, eine enttäuschende Niederlage, aber verdient verloren. Grund? Nervosität, das ganze Spiel über. Es fing schon im ersten Viertel an, als man sehr dumm foulte, dem Gegner nach vielen Fehlpässen die Bälle überließ und die einfachen Korbleger nicht reinmachte. Der sonst so sichere Luis Scola hatte nach 7 Minuten schon 3 Turnover.
Auf Seiten der Griechen sah es aber nicht viel besser aus. Es gab zwar nicht so viele Turnover wie bei Tau, aber die einfachen Dinger konnte man trotzdem nicht machen, wenigstens traf man ein bisschen von außen. Es entwickelte sich aber zu einem schwachen Spiel. Nach dem 1. Viertel stand es grade mal 18-9.
Am Anfang des 2. Viertels geht es quasi da weiter wo man aufgehört hat. Die Ballverluste konnte man zwar reduzieren, aber getroffen wurde immer noch nicht. Dafür wurde gereboundet wie die Sau. Nach 5 Minuten im 2. Viertel hatten Peker und Scola schon 5 Rebounds, Scola 3 Offensive. Es wurde gekämpft wie man es selten sieht, aber qualitativ war es ein schwaches Spiel. Gegen Ende der ersten Halbzeit wird wenigstens ein bisschen mehr getroffen, Athen haut mehrere 3er rein. Ceramica kann aber nicht antworten, deren Postspiel ist katastrophal und von außen wird auch nichts getroffen, außerdem fangen die Ballverluste wieder an.
Zur Halbzeit steht es dann 35:21 für Panathinaikos, Topscorer zur Halbzeit sind Becirovic mit 11 Punkten (Pan) und Planinic mit 6 Punkten (Tau). Tau traf nur 1/9 3ern, Athen 6/12, dafür waren die Spanier reboundstärker, 20 Bretter hatte man zur Halbzeit, die Griechen hatten nur 11. Dafür hatten sie doppelt so wenige Ballverluste und waren im Abschluss sicherer.

Beginn der 2. Hälfte. Fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen verhindern ein schnelles Spiel, aber es wird immernoch, diesmal auf beiden Seiten, schlecht abgeschlossen. Nach 5 Minuten konnten beide Teams nur 6 Punkte erziehlen.
Scola, der sonst im Post ziemlich stark agiert, läuft sich fest und verlegt die Bälle oder verliert sie vorher. Es passierte sonst nicht viel aufregendes, außer das Splitter nach 9 Minuten in der ersten Halbzeit endlich wieder spielen darf. Warum er vorher nicht gespielt hat, ist mir ein Rätsel, er hatte zwar 2 Fouls, war aber nicht schlechter als der Rest des Teams.
Langsam kommen die Spanier wieder ran, ihnen fehlt aber der sichere Scorer, bzw überhaupt einer der den Ball fordert.
Am Ende steht es dann 44:35, da Tau durch eine gezielte Presse ein paar Punkte aufholen konnte.
Danach kommt die Show des Batiste. In der 2. Halbzeit hat er 3 Mörderdunks reingehauen, wenigstens etwas, das schön anzuschauen ist. Für Aufregung sorgten hingegen die Schiedsrichter mit sehr fragwürdigen Fouls in Richtung Tau.
Nach einem 6:0 Run der Athener sind die Fans in der Halle am ausflippen, wie man es von den Griechischen Fans kennt. Als Erdogan allerdings einen 3er zum 53:47 trifft, wird auf der anderen Seite gefeiert, die Ceramicafans sind kaum noch zu stoppen und glauben an den Sieg ihrer Manschaft. Doch als Luis Scola sein 5. Foul kassiert (wieder eine fragwürdige Entscheidung) gibt es kaum noch Hoffnungen, und als Vujanic einen 3er trifft ist es sogut wie aus, Tau lässt sich hängen und nimmt viele verzweifelte 3 Punkte Würfe.

Am Ende stand es dann 67:53 und damit steht Panathinaikos Athen im Finale gegen CSKA Moskau, die Unicaja mit 62:50 ins Spiel um Platz 3 schickten.
Topscorer des Athen Spiels waren Batiste, der eine hervorragende 2. Hälfte spielte, und Becirovic mit 15 Punkten, Top Rebounder war auch Batiste mit 12 Brettern.
Beim Moskau Spiel konnten Trajan Langdon und Carlos Cabezas mit je 13 Zählern die meisten Punkte erzihlen.

Morgen im Finale wird wie gesagt Moskau gegen Athen spielen, da Athen aber gestern so unterirdisch getroffen hat und Moskau relativ gute Quoten hatte, glaube ich, dass Moskau den Titel holen wird, und Tau gegen Unicaja sich Platz 3 sichert. Man kann beruhigt und nicht so nervös wie gestern in die Partie gehen und kann ungezwunegn Spielen, außerdem hat man einfach einen stärkeren Kader, vorallem im Frontcourt mit Splitter und Scola hat man Vorteile gegenüber seinen Landsmännern.

Mai 5, 2007 Posted by | Euroleague | 4 Kommentare

BBL News-Burrell erfolgreich operiert

-Nach seiner Verletzung am linken Außenmeniskus wurde der Power Forward der Rhein Energie Köln am Montagmorgen erfolgreich von Dr. med. Peter Schäferhoff in der MediaPark Klinik operiert.
Sportdirektor Stephan Baeck: „Wir werden versuchen, Ronnie so schnell wie möglich fit zu machen, bestenfalls zum Beginn der PlayOffs. Die Operation ist sehr gut verlaufen, das ist die Hauptsache. Ronnie hat sich bis zuletzt ganz in den Dienst der Mannschaft gestellt. Wir zollen ihm dafür größten Respekt und Dankbarkeit. Er hat sich in den letzten Wochen durch die Trainingseinheiten gekämpft, damit er uns auf der großen Position Entlastung geben konnte“.

-Thorsten Leibenath ist ab der nächsten Saison neuer Headcoach der Gießen 46ers. Der Wunschkandidat der Gießener hat letzte Saison den Schottischen Basketball Club Scottish Rocks erfolgreich trainiert und wagt nun den Schritt in die BBL (wobei die Liga in der er mit den Rocks war auch BBL -British Basketball League- hieß). 3 Jahre wird er nun voraussichtlich in der BBL mit den 46ers kämpfen, eine große Aufgabe für einen 32 jährigen.
Vor seiner Station in Brittanien war er schon als Assitentcoach bei den Avitos Gießen (hinterher Gießen 46ers) stationiert und gehört seit 2004 zum Trainerstab der A-Nationalmanschaft, als Scout für die Gegnerischen Teams.
Jens Gehlhaar, aus dem Management:
„Wir wünschen uns Kontinuität, wollen in Zukunft noch stärker als bislang geschehen auf den Nachwuchs setzen und die 46ers endgültig zu der Marke für junge, entwicklungsfähige deutsche Spieler machen. Thorsten (Leibenath) ist dafür die Idealbesetzung. Er ist ein überaus ehrgeiziger sowie konzeptionell und perspektivisch denkender Coach und damit genau der richtige Mann für unser Vorhaben, die Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern, dem für die ProA-Division qualifizierten TV LICH und der Talentschmiede des BBLZ Mittelhessen, weiter zu festigen und auszubauen. Wir haben die Arbeit, die Thorsten in Glasgow geleistet hat, sehr genau verfolgt. Er hat dort seine basketballerische Kompetenz und seine Führungsqualitäten unter Beweis gestellt und gezeigt, dass er ein Team zusammenstellen und über die Saison hinweg formen kann. Wir kennen Thorsten aus seiner Zeit in Gießen als einen überaus ehrgeizigen und zielstrebig arbeitenden Trainer, der von morgens bis abends für den Basketball lebt. Wir sind froh darüber, in ihm jemanden bekommen zu haben, der hier in der Region seit Jahren fest verwurzelt ist und mit dem Umfeld der 46ers bestens vertraut ist. Nun wird es um die Besetzung des Assistenztrainerpostens gehen. Gemeinsam mit Thorsten Leibenath wünschen wir uns, dass Gerald Wasshuber, der in dieser Saison bei uns eine erstklassige Arbeit abgeliefert hat, dieses Amt auch in der Zukunft weiter bekleiden wird. Wir werden nun umgehend Gespräche mit ihm aufnehmen“.
Wie man da schon heraus hört wird eines der Ziele die intensive Jugendförderung sein, zusammen mit den Kooperationspartnern TV Lich und BBLZ Mittelhessen wollen sie einen Schritt nach vorne wagen.

Mai 4, 2007 Posted by | Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar